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| Das TAU-9000-System nutzt Pump-Probe-basierte ultraschnelle transiente Spektroskopie-Bildgebung, um eine zeitlich und räumlich hochaufgelöste Charakterisierung der Lebensdauer von Wafer-Minoritätsträgern zu erreichen. Photogenerierte Ladungsträger werden durch Pumplicht angeregt und ihre Zerfallsdynamik wird durch zeitaufgelöste Bildgebung gemessen. Dies ermöglicht eine präzise Beurteilung der Auswirkungen von Versetzungen, Punktdefekten und Oberflächenverunreinigungen auf die Ladungsträgerlebensdauer und spiegelt so die Gesamtqualität des Wafers wider.
Das System unterstützt mehrere Wafergrößen (2″, 4″, 6″, 8″, 12″) und eine Reihe von Materialien, darunter SiC, GaN, GaAs, InP und Si, mit einem Lebensdauermessbereich von <5 ns bis mehreren Sekunden, einer räumlichen Auflösung von 275 μm und einer zeitlichen Auflösung von 1–10 ns. Eine Vakuumkammer verhindert optische Schäden an der Probenoberfläche. Integrierte KI-Algorithmen ermöglichen eine quantitative Analyse der Defektdichte und eine individuelle Auswertung und ermöglichen so eine vollständige Qualitätsverfolgung vom Substrat über die Epitaxie bis zum Gerät. |
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TAU 9000
Nutzt die ultraschnelle transiente optische Spektroskopie-Bildgebungstechnologie, um eine hohe zeitliche und räumliche Auflösung zu erreichen
Enthält eine Vakuumkammer, um Laserschäden an der Probenoberfläche wirksam zu verhindern
Ermöglicht die getrennte Erkennung der Waferoberfläche und des Schüttguts durch Umschalten der Anregungswellenlänge
Kompatibel mit Funktionen wie Laser-Annealing und bipolarer Degradationserkennung
Die Erkennung mit hoher Geschwindigkeit und hohem Durchsatz erfüllt die Anforderungen der Produktionslinie
Herausforderungen der Branche meistern
Die Lebensdauer der Minoritätsträger von Halbleiterwafern wie SiC ist einer der Schlüsselparameter für die Waferqualität. Die Messung der Lebensdauer der Minoritätsträger liefert wertvolle Einblicke in die Punktdefektkonzentration und die Oberflächenverunreinigung durch Metallionen. Da die Nachfrage nach Hochspannungs-SiC-Geräten weiter wächst, wird außerdem der Bedarf an der Messung der Minoritätsträgerlebensdauer dicker epitaktischer Wafer zunehmen.
Spezifikationen
| Inspektionszeit | 5 Min./Wafer (6', 8' und 12') |
Lebenslanges Inspektionsfenster |
<5 ns bis Sekunden |
Räumliche Auflösung |
275 μm (6', 8' und 12') |
| Prüfbare Proben | SiC, GaN, GaAs, InP, Si |
| Zeitliche Auflösung | <1 ns bis 10 ns |
| Kompatible Probengröße | 2'、 4'、 6'、 8'、12' |
| Punktdefektkonzentration, Oberflächenverunreinigung, Trägerlebensdauer und Bewertung der Gitterqualität | |
| Ausgestattet mit einer Vakuumkammer, um Laserschäden an Waferoberflächen zu verhindern | |
Fallbeispiele
Im Gegensatz zur herkömmlichen μ-PCD-Technik nutzt die TAU-9000-Serie transiente spektroskopische Vollwafer-Bildgebung, um Daten zur Lebensdauer von Minoritätsträgern mit hoher Geschwindigkeit und hoher räumlicher Auflösung zu erfassen und übertrifft die herkömmliche μ-PCD in wichtigen Kennzahlen wie zeitliche Auflösung, räumliche Auflösung und Durchsatz bei weitem.
| TAU-9000 | Konventionelles μ-PCD | |
| Testprinzip | Pump-Probe-Vollwafer-Single-Shot-Bildgebung (hohe Effizienz) | Punkt-für-Punkt-Scannen mit Mikrowellen-Photoleitfähigkeitsabfall (μ-PCD). |
| Anregungswellenlänge | 355 nm / 266 nm | 349 nm (Einzelwellenlänge) |
| Zeitliche Auflösung | < 5 ns (SiC) | > 30 ns |
| Räumliche Auflösung | 275 μm | >1mm |
| Scanzeit | < 5 Min./Wafer | ~90 Min. bei 0,5 mm Schrittweite |
Maximale Wafergröße |
12' | 8' |
